Der Montagsfilm

ist Titel einer Reihe, mit der die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden, GEDOK, ihr Spektrum in der Galerie Kunstflügel in Rangsdorf erweitert. Einmal im Monat wird das, dank der Kooperation mit dem Verein KinoKultur Blankenfelde-Mahlow e.V. der Fall sein. Geplant ist ein Programm mit selten zu sehenden Filmen und Filmen, in denen es auf die verschiedenste Weise um Literatur, Musik oder Kunst und Architektur geht.

Start ist am 19. Februar um 19.30 Uhr mit dem unterhaltsamen französischen Film „Birnenkuchen und Lavendel“.

Der Eintritt ist immer frei, um eine Spende wird gebeten.

19. Februar 2018| 19.30 Uhr        GEDOK-Haus
Der Montagsfilm: Birnenkuchen mit Lavendel

Frankreich 2015 R: Eric Besnard
D: Virginie Efira, Benjamin Lavernhe. Lucie Fagedet
97 Minuten, FSK: ab 0

Eine verwitwete Französin führt mit wenig Erfolg den Birnen- und Lavendelhof ihres verstorbenen Ehemanns weiter. Als sie mit ihrem Auto einen Mann anfährt, wendet sich ihr Schicksal, denn der am Asperger-Syndrom leidende Computerfreak entpuppt sich als Gegengewicht zu ihrer ungebändigten Emotionalität. Unterhaltsame, sozialkritische Komödie, die für Verständnis und Toleranz wirbt.

Nächste Termine für Der Montagsfilm:

26. März 2018 | 19.30 Uhr    GEDOK-Haus

Ich bin das achte Weltwunder – Marcello Cammi

Deutschland 1992 R: Lothar Warneke
60 Minuten, FSK: ab 0

Weitgehend unbekannter Dokumentarfilm des DDR-Regisseurs Lothar Warneke („Einer trage des anderen Last“) über einen ungewöhnlichen, etwas skurrilen, italienischen Maler und Bildhauer, der ohne akademische Ausbildung ein einmaliges Lebenswerk geschaffen hat.

16. April 2018 19.30 Uhr      GEDOK-Haus

Lang lebe Ned Devine

Großbritannien/Irland/USA 1998 Regie: Kirk Jones
D: Ian Bannen, David Kelly, Fionnula Flanagan
91 Minuten, FSK: ab 6

Zwei irische Rentner versuchen, den Lottogewinn eines verstorbenen Freundes zu erschleichen. Als der Betrug aufzufliegen droht, bitten sie ihr Dorf, die Lottogesellschaft zum Wohle aller irrezuführen. Ein ideen- und temporeich inszeniertes, stets die richtige Balance zwischen Komik und Melancholie findender Film, der auf warmherzig-amüsante Weise Werte wie Liebe, Freundschaft und Solidarität zelebriert. Herausragend auch das Spiel der beiden perfekt harmonierenden Hauptdarsteller. (film-dienst)

14. Mai 2018 | 19.30 Uhr      GEDOK-Haus

Paula

Deutschland/Frankreich 2016 R: Christian Schwochow
D: Carla Juri, Albrecht Abraham Schuch, Roxane Duran
123 Minuten, FSK: ab 12

Biografischer Spielfilm über die expressionistische Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907), die nach fünf Ehejahren ihrem Mann und der Künstlerkolonie Worpswede den Rücken kehrt und in Paris in ein freieres, sinnlicheres Leben einzutauchen hofft.

18. Juni | 19.30 Uhr                        GEDOK-Haus

Augenblicke – 25 Jahre Kurzfilme im Kino

Deutschland 2016
90 Minuten, FSK: ab 12

Unterhaltsam und besinnlich, liebenswürdig und gelegentlich ein bisschen böse: Kurzfilme dauern nur wenige Augenblicke. Und doch erzählen sie bewegende, manchmal erstaunliche Geschichten, stellen unbequeme Fragen, verblüffen unsere Wahrnehmung und lenken unseren Blick auf existenzielle und soziale Themen.

17. September | 19.30 Uhr            GEDOK-Haus

3 Tage in Quiberon

Deutschland/Österreich/Frankreich 2017, Regie: Emily Atef

Im März 1981 befindet sich die 43-jährige Schauspielerin Romy Schneider zu einer Entziehungskur in der Bretagne. Als ein deutscher Journalist und ein Fotograf sie zu einem Interview drängen, lässt sie sich zögerlich darauf ein, doch zeigt sich bald, dass die Pressevertreter ihre innere Zerrissenheit zwischen Depressionen und dem Drang nach öffentlicher Aufmerksamkeit für ihre Zwecke ausnützen wollen. Auf eine authentische Begebenheit zurückgehende Filmbiografie, die dank der hingebungsvoll in ihrer Rolle aufgehenden Hauptdarstellerin Marie Bäumer eine intime Nähe zu ihrer Protagonistin aufbaut. (filmdienst)

15. Oktober | 19.30 Uhr                 GEDOK-Haus

Das Mädchen Wadjda
Deutschland/Saudi-Arabien 2012, Regie: Haifaa Al Mansour

Die Geschichte des selbstbewussten Mädchens Wadjda, das sich sehnlichst ein Fahrrad wünscht. Doch in ihrem von strengen wahabitischen Traditionen geprägten Land gilt es für Mädchen als unschicklich Fahrrad zu fahren. Eine anrührende Geschichte mit spannenden Einblicken in die Lebenswelt saudischer Frauen.

19. November | 19.30 Uhr             GEDOK-Haus

Winter ade
DDR 1988, Regie: Helke Misselwitz

Während einer fiktiven Eisenbahnreise der Regisseurin Helke Misselwitz  durch die DDR reden Frauen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher sozialer Herkunft über ihre Hoffnungen, Probleme und Sehnsüchte in der DDR. Zugleich thematisieren sie ihre Ansprüche an das Leben unter den realen Bedingungen ihres Landes. Eine sensible, kurz vor dem Ende der DDR entstandene Dokumentation, die politische Tabus bricht und die Bekenntnisse der Befragten mit großer Würde behandelt. Gilt heute als ein Kultfilm unter den Dokumentarfilmen der DDR.