MOZART PLUS – KONZERTREIHE
Ursula Meyer (Klavier) und Bettina Sitte (Violine)

4. Juli 2021, 18 Uhr, mit Voranmeldung
GEDOK-Haus | Seebadallee 45 | 15834 Rangsdorf

Idee dieser Konzertreihe ist die Begegnung verschiedener Klangwelten. Die Violinistin Bettina Sitte und die Pianistin Ursula Meyer verstehen es meisterhaft, unterschiedliche Klangerfahrungen zu kombinieren, diesmal Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und John Cage: Das ist „MOZART PLUS“. Nach mehrmaligen Absagen ist der Auftritt die erste musikalische Darbietung im GEDOK-Haus seit Oktober 2020!

 

Schnittstellen
Barbara Raetsch / Burghild Eichheim

16.5.-4.7.2021

Öffnungszeiten: Do – So 14 – 18 Uhr

In der Ausstellung Schnittstellen treffen zwei Malerinnen aufeinander, die in ihrem 85. Lebensjahr auf ein umfangreiches Werk zurückblicken und immer noch mittendrin sind im künstlerischen Arbeitsprozess, im Suchen, Finden, Werden. Barbara Raetsch, Mitglied der GEDOK Brandenburg und "Grande Dame der Potsdamer Kunstszene", zeigt Gemälde aus 4 Jahrzehnten, Burghild Eichheim, seit 1974 als Künstlerin in Berlin etabliert und der dortigen GEDOK verbunden, präsentiert Collagen und Gemälde aus ihrer gesamten Schaffenszeit.

Konfrontiert mit dem Verfall der Potsdamer Innenstadt setzt sich Barbara Raetsch in den 1980er und 90er Jahren mit dem Gesicht der Stadt auseinander, mit Zerstörung und Abriss, aber auch mit der Wiederaneignung im Zuge von Hausbesetzungen. 2014 werden die Kräne auf dem Alten Markt zum Thema ihrer eindringlichen Kompositionen in leuchtenden Farben und 2018 entsteht die Serie Roter Bauzaun, die den fahnenroten Bauzaun am Alten Markt zum Motiv und entscheidenden Gestaltungselement erhebt. Auf ihren Landschaften spitzt Barbara Raetsch die Fokussierung auf eine Farbdominante weiter zu, so dass Gemälde Ton in Ton entstehen, die die Silhouette von Wald und Dorf in der Ferne andeuten und ihre Kraft aus der aus der Leinwand wachsenden Farbe schöpfen. In jüngster Zeit bearbeitet die Malerin das Thema Maske und entwickelt eigenwillige Bilder des Leidens.  

Ausgehend von der Collage entwickelt Burghild Eichheim ihre Bilder. Sie kombiniert disparate Elemente und schafft eigene, surreal anmutende Bildräume zwischen Traum und Wirklichkeit, wie etwa die Entwürfe zum Zyklus Gartenzauber von 1999. Die Technik des Montierens sickert bis in ihre Malweise ein, wenn sie Farbflächen als scheinbar auseinanderstrebende Gebilde zueinander bringt. Burghild Eichheim entwirft hocheinfühlsame Porträts von Menschen, die ihr nahestehen, zeigt sie in ihrer Verletzlichkeit, ihrer Zugewandtheit, ihrer Freude; schonungslos geht sie um mit jenen, die sie erschüttern: ob Meerschwein, Vielfraß oder gesichtsloses Publikum, Burghild Eichheim maskiert und demaskiert.